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SPD für mehr deutsche Soldaten in Afghanistan

Geschäft für Krauss-Maffei Wegmann

Die SPD möchte mehr deutsche Soldaten nach Afghanistan schicken. "Wenn die Führung der Bundeswehr die Entsendung spezieller Truppenteile zusätzlich nach Afghanistan fordert, werden wir uns dem nicht verschließen", sagte der verteidigungspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Rainer Arnold, der "Frankfurter Rundschau". Die Bundeswehr darf nach dem derzeitigen Mandat bis zu 3000 Soldaten an den Hindukusch schicken. Zurzeit sind etwa 2700 dort stationiert.

Eine Veränderung des parlamentarischen Mandats für die deutsche Beteiligung an der internationalen Schutztruppe hält der Sozialdemokrat auch nach den jüngsten Anschlägen für nicht erforderlich. Er sehe in der Verstärkung der Anschläge in Afghanistan "die Methoden des Irak, aber noch keine Irakisierung", betone Arnold.

Seiner Ansicht nach mache sich das Fehlen eines modernen Kampfhubschraubers für die Bundeswehr bemerkbar. Die ersten Modelle des neuen Modells Tiger würden frühestens in zwei Jahren ausgeliefert. Er könne sowohl Panzer bekämpfen als auch deutsche Patrouillen schützen, so Arnold.

Mit Verweis auf die jüngsten Anschlägen in Afghanistan erhält die Bundeswehr mehr geschützte Fahrzeuge vom Typ "Dingo 2". Der Haushaltsausschuss des Bundestages gab jetzt grünes Licht für den Kauf von 149 Fahrzeugen, davon 15 für den so genannten einsatzbedingten Sofortbedarf, wie das Verteidigungsministerium am Donnerstag in Berlin mitteilte.

Der Vertrag hat nach Angaben des Herstellers Krauss-Maffei Wegmann ein Volumen von 109 Millionen Euro. Die Bundeswehr verfügt derzeit über 52 "Dingo 2", die 2005 beschafft wurden. Bei den "Dingos" handelt es sich um geländegängige und gegen Minen geschützte Radfahrzeuge.

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