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Linkspartei kritisiert Manager-Versicherung für Peter Hartz

Schmiergeldaffäre

Der Bundesgeschäftsführer der Linkspartei, Dietmar Bartsch, kritisiert die Manager-Haftpflichtversicherung von Ex-Volkswagen-Vorstand Peter Hartz. Es sei ein skandalöser Vorgang, wenn ein Versicherungskonzern mit Millionen für die Versäumnisse des VW-Managers in der Schmiergeldaffäre aufkomme, sagte Bartsch der "Berliner Zeitung". Das Nachrichtenmagazin "Focus" hatte berichtet, ein internationaler Versicherungskonzern sei bereit, rund 4,5 Millionen Euro zu bezahlen. Darauf hätten sich der Versicherer und der Autobauer nach wochenlangen Verhandlungen geeinigt.

"In Deutschland sind Dinge durcheinander geraten", sagte Bartsch. "Auf der einen Seite wird die Schnüffelei bei 'Hartz IV'-Empfängern vorangetrieben, auf der anderen Seite werden Manager selbst bei absolutem Fehlverhalten nicht persönlich zur Verantwortung gezogen. Das kann nicht normal sein", sagte er. Bartsch forderte die Tarifpartner auf, solche Fälle in Zukunft zu verhindern. "Da müssen sich alle, Unternehmer wie Gewerkschaften fragen, wie man dieses beenden kann", sagte er.

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