headerquote

Seite 1 bei Google kann so einfach sein.

unabhängige Autoren mit eigener Meinung

Deutsche Bahn AG soll Ausstellung über Deportation jüdischer Kinder zulassen

Mehdorn in der Kritik

Der Chef der Deutschen Bahn AG, Hartmut Mehdorn, wird wegen seiner Weigerung, eine Ausstellung über die Deportation jüdischer Kinder in Bahnhöfen zu zeigen, weiterhin kritisiert. "Wir lassen uns weder in irgendein Museen noch auf ein Abstellgleis schieben, sagte die Mitinitiatorin des Projekts, Beate Klarsfeld, der Chemnitzer "Freien Presse". Mehdorn habe eine Verantwortung und müsse das Ausstellungsverbot aufheben.

Es sei nicht zu akzeptieren, dass der Bahnchef sich seit zwei Jahren weigere, die Ausstellung über den Transport von jüdischen Kindern aus Frankreich durch die damalige Reichsbahn in das Vernichtungslager Auschwitz aus Sicherheits- und Kostengründen auf Bahnhöfen zu zeigen, sagte Klarsfeld. Gerade angesichts der jüngsten rechtsradikalen Vorfälle habe Mehdorn eine besondere Pflicht, sich der Geschichte seines Unternehmens zu stellen.

Er solle sich am früheren Chef der französischen Bahn, Louis Gallois, ein Beispiel nehmen, der Frankreich en von Beginn an unterstützt habe. In Frankreich sei die Ausstellung über drei Jahre auf Bahnhöfen und auch in der Nationalversammlung gezeigt worden. Bei der Deutschen Bahn habe es dagegen von Anfang an eine ablehnende Haltung gegeben. Klarsfeld kündigte an, die Öffentlichkeit verstärkt um Hilfe zu bitten, sollte Mehdorn seine Haltung nicht ändern.

Zeige Deinen Kontakten bei Google und Facebook, dass Dir dieser Beitrag gefällt!