Thumann & v. Wartenberg verlängern

BDI hat noch keinen neuen Hauptgeschäftsführer gefunden

Der Bundesverband der deutschen Industrie (BDI) hat noch keinen neuen Hauptgeschäftsführer gefunden. Nachdem CDU-Fraktionsgeschäftsführer Norbert Röttgen nach massivem Druck auf den Posten verzichtet hatte, einigte man sich im Industrieverband jetzt darauf, den Vertrag des derzeitigen Hauptgeschäftsführer Ludolf v. Wartenberg um ein Jahr zu verlängern. Die Vizepräsidenten des Bundesverbandes der deutschen Industrie (BDI) haben außerdem auch BDI-Präsident Jürgen R. Thumann "gebeten", sich im Herbst diesen Jahres für eine Wiederwahl zur Verfügung zu stellen. Der Kreis der Vizepräsidenten des BDI repräsentiert einige der größten und einflussreichsten Konzerne der Republik. Zu den Spitzenmanagern in dem Gremium zählen beispielsweise Wulf H. Bernotat vom Energieriesen E.ON, Edward G. Krubasik vom Elektromulti und Kraftwerkshersteller Siemens, Jürgen Hambrecht vom Chemiegiganten BASF AG, Werner Wenning vom Chemieriesen Bayer, Hans-Peter Keitel vom Baukonzern Hochtief, Ekkehard D. Schulz vom Stahlimperium ThyssenKrupp, Bernd Gottschalk vom Verband der Automobilindustrie und Arend Oetker vom gleichnamigen Lebensmittelimperium.

Die Wiederwahl von BDI-Präsident Thumann soll durch die Mitgliederversammlung am 20. November 2006 stattfinden. Dies sind die Ergebnisse einer Sitzung des Gremiums am Montag in München. Die Vizepräsidenten unterstützen - laut Pressemitteilung des Verbandes - "nachdrücklich die Art und Weise, wie Thumann im Dialog mit der Politik und in der Präsentation nach außen die Interessen des BDI vertritt".

"Im konstruktiven Dialog und in der sachorientierten Auseinandersetzung mit der Bundesregierung und dem Parlament" würden die Belange der deutschen Wirtschaft und die nationalen wie internationalen Interessen der deutschen Industrie am glaubwürdigsten vertreten.

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