"Verbandsinteressen"
Hauptgeschäftsführer der Arbeitgeberverbände nicht mehr im nächsten Bundestag?
Er berief sich dabei auf eine Absprache mit Bundeskanzlerin Angela Merkel. Merkel habe seine Kandidatur für den jetzigen Bundestag unterstützt, obwohl ihr bekannt gewesen sei, "dass ich bereits in der letzten Legislaturperiode beabsichtigt hatte, nicht mehr erneut für den jetzigen Bundestag zu kandidieren". Kritik der Kanzlerin an der Doppelfunktion von Parlamentariern in herausgehobenen Stellungen bezieht Göhner offensichtlich nicht auf sich. Die Kanzlerin habe ihm "jetzt noch einmal" versichert, dass sie kein Problem in seiner doppelten Belastung sehe, sagte er.
Ungeachtet dessen reißt die Kritik auch in der Union an Göhner nicht ab. Unions-Fraktionsvize Hans-Peter Friedrich (CSU) sagte: "Ein Abgeordneter kann nicht auf Dauer zugleich die Interessen seiner Wähler und eines Verbandes vertreten."
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Am 01. Aug. 2006 unter:
politikStichworte:
« Städtebund fordert Kürzung des Kindergeldes für Reiche
Seit 1. August kann Arbeitslosengeld vollständig gestrichen werden »
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