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Blauzungenkrankheit in den Niederlanden bestätigt

Tierseuche

Nach Angaben der EU-Kommission ist im Süden der Niederlande bei Schafen offenbar die Blauzungenkrankheit ausgebrochen. Die Blauzungenkrankheit sei eine von Insekten übertragene virale Tierseuche, die alle Wiederkäuerspezies, also auch Kühe, befallen könne. Sie sei nicht auf den Menschen übertragbar. Insofern bestehe kein Risiko, dass sie sich durch Fleisch oder Milch verbreite oder übertrage. Die Tierseuche trete in Südeuropa, vor allem in Italien und Spanien, häufig auf. Die Ausbreitung in den Niederlanden sei nun der erste Fall, der in Nordeuropa festgestellt worden sei. Zurzeit finden den Angaben zufolge weitere Untersuchungen und Labortests im gemeinschaftlichen Referenzlabor in Pirbright, Großbritannien, statt, um den betreffenden Virusstamm zu ermitteln.

Die niederländischen Behörden haben offenbar jeglichen Handel mit lebenden Wiederkäuern und deren Samen, Embryos und Eizellen sowie die Verbringung von Wiederkäuern und deren lebenden Erzeugnissen innerhalb einer Zone im Umkreis von 20 Kilometern um den Ausbruch gestoppt. Ein italienischer Sachverständiger unterstütze die niederländischen Behörden beim Umgang mit dem Ausbruch.

Am Montag soll die Lage auf einer Sondersitzung des Ständigen Ausschusses für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit erörtert werden, teilte die EU-Kommission mit. Dann entscheide die Kommission über die zu treffenden Maßnahmen, unter anderem über ein mögliches Verbot der Verbringung und der Ausfuhr von lebenden Wiederkäuern, deren Samen, Embryos und Eizellen aus dem betroffenen Gebiet, das auch die Nachbarländer umfasse.

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