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Auch Handwerksverband will Patienten mehr Kosten aufbürden

"Sparsame Inanspruchnahme" der Medizin

Nach dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag fordert auch der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) eine deutlich höhere Beteiligung der Patienten an den Gesundheitskosten. "Wir brauchen mehr Eigenverantwortung in der Gesetzlichen Krankenversicherung", sagte ZDH-Präsident Otto Kentzler der Chemnitzer "Freien Presse". Die bisherigen Zuzahlungen reichten nicht aus, um genügend Anreiz für eine sparsame Inanspruchnahme der medizinischen Leistungen zu sorgen. Der Handwerkspräsident forderte, künftig private Unfälle und Zahnbehandlungen sowie das Krankengeld aus dem Leistungskatalog der Krankenkassen zu nehmen. Jeder sollte verpflichtet werden, sich dafür selbst zu versichern.

Nachdrücklich unterstützte Kentzler den Vorstoß des baden-württembergischen Ministerpräsidenten Günther Oettinger (CDU), nach einer zehnprozentigen Beteiligung der gesetzlich Versicherten an den Behandlungskosten.

Zugleich sprach sich der ZDH-Präsident für mehr Transparenz im Gesundheitswesen aus. So sollten künftig die Versicherten die Rechnung einreichen, von denen die Krankenkassen dann die anerkannten Kosten an die Ärzte überweisen.

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