Wohnkosten von "Hartz IV"-Empfängern
Landkreise wollen Anteil an der Umsatzsteuer
Im Bundeshaushalt 2007 seien nur zwei Milliarden Euro für die Wohnkosten veranschlagt worden, sagte Henneke. Erforderlich sind nach Darstellung des Deutschen Landkreistages aber 5,5 Milliarden Euro pro Jahr. "Es klafft eine Lücke von 3,5 Milliarden Euro, die noch geschlossen werden muss", sagte Henneke. Diese unliebsame Tatsache versuche die Koalition offenbar zu ignorieren.
Zugleich forderte Henneke, das - vielfach als Altersvorsorge angesparte - Vermögen von "Hartz IV"-Empfängern mehr als bisher anzurechnen, bevor Mittel ausgezahlt würden. "Wir unterstützen auch den Vorschlag von CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla, dass verdienende Kinder ihren arbeitslosen Eltern stärker finanziell unter die Arme greifen", erklärte der Hauptgeschäftsführer. Es sei wichtig und richtig, im Familienverband wieder stärker Solidarität zu üben.
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