"Sachgrundlos befristete Verträge"

Personal der Bundesagentur für Arbeit von Arbeitslosigkeit bedroht

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) dringt nach einem Pressebericht auf 5000 neue Planstellen in den Jobcentern zur Betreuung der Langzeitarbeitslosen. Entsprechende Gespräche werden zwischen Bundesagentur und Bundesarbeitsministerium geführt, berichtet die Tageszeitung "Die Welt". "Wir müssen die Arbeitsgemeinschaften stabilisieren", zitiert die Zeitung Kreise der Bundesagentur. Jeder fünfte der mehr als 50.000 Beschäftigten in den 354 Arbeitsgemeinschaften hat nur einen befristeten Vertrag - und die laufen im ersten Halbjahr 2007 aus.

Nach zwei Jahren sachgrundloser Befristung können die Verträge nicht mehr verlängert werden. Die BA will mindestens die Hälfte der befristeten Verträge in Dauerarbeitsverhältnisse umwandeln. Einen Aderlass von 11.000 eingearbeiteten Mitarbeitern könnten sich die Jobcenter dem Bericht zufolge nicht leisten.

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