Unterstützung von Linkspartei

Cottbuser Wählerbündnis nominierte Kelch als OB-Kandidaten

Das Cottbuser Wählerbündnis unter Einschluss der Linkspartei hat am Freitagabend den Interims-Oberbürgermeister Holger Kelch (CDU) als gemeinsamen OB-Kandidaten für die Wahl am 22. Oktober nominiert. Sämtliche 14 Delegierten der fünf Parteien und Wählergruppierungen des Bündnisses hätten einstimmig für den 39-jährigen votiert", sagte der Geschäftsführer des Stadtverbandes der Linkspartei, André Kaun. Bereits in den vergangenen Wochen hatten sich FDP, Die Linke.PDS und die CDU sowie die Unabhängigen Aktiven Bürger (AUB) und die Frauenliste mit überwältigender Mehrheit für Kelch als gemeinsamen Kandidaten ausgesprochen.

Das Bündnis verfügt im Cottbuser Stadtparlament über 38 von 50 Sitzen. Kelch werde nun am kommenden Montag von der sich ab sofort als "Bündnis Cottbus" bezeichnenden Listenvereinigung als offizieller Wahlvorschlag eingereicht, sagte Kaun.

Für die Sozialdemokraten steht der brandenburgische Infrastrukturminister Frank Szymanski als Cottbuser OB-Kandidat fest. Der 50-jährige Cottbuser wird auch von den mit drei Sitzen im Stadtparlament vertretenen Grünen unterstützt. Bei der OB-Wahl am 22. Oktober läuft damit alles auf einen Zweikampf zwischen Szymanski und Kelch hinaus.

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