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Arbeitgeber darf Metzger wegen Gammelfleischverarbeitung entlassen

Außerordentliche Kündigung

Die Verarbeitung von überaltertem Hackfleisch kann laut Hessischem Landesarbeitsgericht einen Arbeitnehmer den Job kosten. Dies berichtet die Gesellschaft für Wirtschaftsinformation (GWI) am Donnerstag in ihrem Informationsdienst "ArbeitgeberTIPP Betriebsrat". Der Metzger hatte den von einer Kundin vorbestellten Rollbraten mit altem Schweinemett gefüllt. Der Arbeitgeber "roch" den Braten, veranlasste eine labortechnische Untersuchung und kündigte nach deren Ergebnis dem Metzger fristlos.

Das Landesarbeitsgericht stellte - wie auch die Vorinstanz - fest, dass ein strafbarer Verstoß gegen die "Verordnung über Hackfleisch, Schabefleisch und anderes zerkleinertes rohes Fleisch" zweifelsfrei stattgefunden habe. Dieses Verhalten gefährde in extremem Maß die Kunden wie auch das Ansehen des Arbeitgebers und sei daher ein geeigneter Grund zur außerordentlichen Kündigung, urteilten die Richter. (Az.: 5 Sa 1710/05)

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