"Wehrtechnische Kernfähigkeiten der Industrie"

Entscheidung über U-Boot-Kauf der Bundeswehr

Der Bundestag entscheidet kommende Woche nach einem Zeitungsbericht über den Kauf von zwei U-Booten im Wert von 864 Millionen Euro für die Bundeswehr. Parallel zur Entscheidung über den Libanon-Einsatz der Bundeswehr steht nach Informationen der "Berliner Zeitung" die Beschaffungsvorlage des Verteidigungsministeriums am Dienstag auf der Tagesordnung von Haushalt- und Verteidigungsausschuss. Stimmen die Ausschüsse zu, könne der Kauf erfolgen.

Im Bundeshaushalt würde der Kauf in diesem und im kommenden Jahr mit je 20 Millionen Euro zu Buche schlagen, geht aus der Beschaffungsvorlage hervor, wie der Zeitung schreibt. Die Restsumme soll in Raten bis 2014 gezahlt werden. Die Boote sollen bis 2013 fertig gebaut sein.

Das Ministerium begründet in der Vorlage den Kauf damit, dass auf diese Weise die wehrtechnischen Kernfähigkeiten der deutschen Industrie im U-Boot-Bau erhalten werden könnten. Zudem würden damit rund 840 Arbeitsplätze in Werften und Zulieferbetrieben gesichert. Die U-Boote sollen von der HDW-Werft in Kiel und der Thyssen-Krupp-Tochter Nordseewerke gebaut werden.

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