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Bundesregierung rechnet angeblich mit 43.000 fehlenden Lehrstellen

Weniger Geld für Ältere

Die Lage auf dem Ausbildungsmarkt ist offenbar noch schlechter als im Vorjahr. Kurz vor dem Stichtag am 30. September rechne die Bundesregierung damit, dass 43.000 Lehrstellenbewerber leer ausgehen - das sind 3000 junge Leute mehr als im vergangenen Jahr, schreibt die "Hannoversche Allgemeine Zeitung". Das Blatt beruft sich auf einem Bericht von Finanzstaatssekretär Karl Diller an den Haushaltsausschuss des Bundestages.

Diller begründe die pessimistischere Einschätzung der Bundesregierung damit, dass die Zahl der Altbewerber -­ also der Jugendlichen, die im vergangenen Jahr leer ausgegangen waren und es jetzt noch einmal versucht haben -­ unerwartet stark um 29.000 gestiegen sei. Experten hatten wiederholt darauf hingewiesen, dass viele Jugendlichen nur "Warteschleifen" in schulischen Angeboten drehen und sich früher oder später wieder um Lehrstellen bewerben werden.

Das Bundesarbeitsministerium will jetzt 124 Millionen Euro von Programmen, die für ältere Arbeitnehmer vorgesehen waren, auf ein Qualifizierungsprogramm für Jugendliche umschichten, schreibt das Blatt weiter. Arbeitsminister Franz Müntefering (SPD) hatte angekündigt, dass ein zunächst für drei Jahre bis Ende 2006 befristetes Programm für Jugendliche bis 2008 verlängert werden soll. Zudem soll ab Oktober die "Einstiegsqualifizierung für Jugendliche" von 25.000 auf 40.000 Plätze erhöht werden.

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