"Menschen als Verfügungsmasse"
Reaktionen auf Schäubles Gastarbeiter-Vorschlag
Bayerns Innenminister Günther Beckstein (CSU) sagte am Freitag im Deutschlandfunk, er halte die Umsetzung des Konzeptes in Deutschland für schwierig, "weil wir nicht jedes Jahr zigtausend Arbeitskräfte brauchen". Dass es jedoch die Möglichkeit geben solle, jemanden "auf Probe" nach Deutschland zu holen, "dieser Grundgedanke ist richtig".
Die migrationspolitische Sprecherin der FDP-Fraktion, Sibylle Laurischk, lehnte Gastarbeiter-Verträge auf Zeit ab. "Dieser Vorschlag ist naiv", sagte sie. Man habe offensichtlich keine Lehren aus den 60er Jahren gezogen. Erneut würden Menschen als Verfügungsmasse betrachtet. "Dies wird der Migrationsproblematik nicht gerecht", sagte Laurischk.
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Am 27. Okt. 2006 unter:
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Grüne auf der Suche nach dem "funktionierenden Markt" »
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