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Ärzteverband nennt Gesundheitsreform "Praxisvernichtungsprogramm"

"Billig & genehm"

Der Virchow-Bund der niedergelassenen Ärzte befürchtet durch die Gesundheitsreform einen Einbruch der Patientenversorgung in der Fläche. Durch die Möglichkeit der Kassen, Einzelverträge mit Praxen zu schließen, werde die Ärzteschaft ausgesiebt, sagte der Vorsitzende des Virchow-Verbandes, Maximilian Zollner, am Donnerstag in Berlin. Übrig blieben nur die, "die den Kassen genehm sind und sich am billigsten verkaufen." Die Pläne der großen Koalition seien ein "Praxisvernichtungsprogramm".

Zollner kritisierte ferner, dass die Budgetierung, die seit Jahren die notwendigen Mittel im ambulanten Bereich vorenthalte, beibehalten werde. Statt budgetierter Punktezahlen gebe es künftig eine budgetierte Leistungsmenge. Die als Fortschritt verkaufte Euro-Gebührenordnung sei deshalb eine "Mogelpackung".

Zollner betonte, die Stimmung unter der Ärzteschaft sei "explosiv". Beim bundesweiten Aktionstag der Ärzte und Beschäftigen im Gesundheitswesen am 4. Dezember werde man für eine vollständige Rücknahme der Reform streiten.

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