Ohne Kontakt zur Außenwelt
Opfer aus Deutschland angeblich in US-Geheimgefängnis in Bosnien verschleppt
Khafagy war offenbar unmittelbar nach dem 11. September 2001 in das Fadenkreuz von US-Terrorfahndern geraten. Er war Verleger islamischer Schriften in München und wollte nach eigenen Angaben in Sarajevo Koranausgaben in bosnischer Sprache drucken lassen.
Offenbar wurde der Mann in die US-Militärbasis Camp Eagle Base nach Tuzla geflogen. Dort sei er ohne Kontakt zur Außenwelt festgehalten worden. Jeden Tag habe man ihn mit verbundenen Augen zum Verhör gebracht. Eines Tages sei auch ein Mann in Zivil gekommen, der sich als Deutscher vorgestellt habe. Die Amerikaner hätten ihn nach etwa zehn Tagen mit verbundenen Augen und als einzigen Passagier nach Kairo ausgeflogen. Dort sei er etwa 15 Tage lang festgehalten worden.
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Am 24. Nov. 2006 unter:
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