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Öffentlicher Nahverkehr profitiert offenbar von hohen Benzinpreisen

"Mittelkürzungen ausgleichen"

Die hohen Benzinpreise im ersten Halbjahr haben offenbar viele Bundesbürger zum Umsteigen auf den öffentlichen Nahverkehr bewegt. Wie der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) am Dienstag in Köln mitteilte, wurden vom Januar bis Juni 3,1 Millionen zusätzliche Fahrgäste im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gezählt. Das entspricht einem Zuwachs von 2,4 Prozent nach einer Steigerung von 2004 auf 2005 von 1,6 Prozent. VDV-Chef Günter Elste nannte als Hauptgrund für diese Entwicklung die hohen Energiepreise.

Bei Befragungen der Neukunden habe sich gezeigt, dass die Energiepreise "ein entscheidender Faktor für das Umsteigen auf Bus und Bahn sind", sagte er. Aber auch steigende Kosten für die Versicherungssteuer sowie der Wegfall der Pendlerpauschale trieben die Fahrzeugkosten weiter in Höhe.

Vor diesem Hintergrund forderte Elste die Länder auf, die Kürzungen des Bundes bei den Regionalisierungsmitteln weitgehend auszugleichen. Nur so sei es möglich, einen günstigen und leistungsfähigen ÖPNV zu erhalten.

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