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Laut Berliner Unteroffizier stehen deutsche Soldaten in Afghanistan unter Drogen

Waffen am Kopf eines Kindes

Nach den schweren Vorwürfen gegen in Afghanistan eingesetzte Bundeswehrsoldaten erhebt der als Zeuge genannte Berliner Unteroffizier weitere Anschuldigungen. Nach einem Bericht der "Berliner Morgenpost" schilderte der Unteroffizier, dass in Afghanistan eingesetzte Soldaten das Schmerzmittel Ketanest als Droge konsumierten. Ketanest ruft dem Bericht zufolge als Nebenwirkung bis zu zwei Stunden dauernde Rauschzustände sowie Albträume hervor. Es wird eigentlich nur in Ausnahmefällen in der Notfallmedizin verwendet.

Deutsche Soldaten sollen laut "Berliner Morgenpost" nach Aussagen des Unteroffiziers 2002 in Afghanistan auch "in mindestens einem Fall" einheimische Kinder für Scheinhinrichtungen missbraucht haben. Den Vorwürfen zufolge sollen auf einer Patrouillenfahrt Kinder als "Opfer" einer Scheinhinrichtung fotografiert worden sein. Das habe ein Unteroffizier, der in Afghanistan bei Versorgungseinheiten eingesetzt war, der Zeitung eidesstattlich versichert.

Vier bis fünf Soldaten sollen demnach mit ihren Digitalkameras Bilder gemacht haben. "Der Junge hatte unglaubliche Angst, bis er bemerkt hat, dass er nicht wirklich erschossen wird", betonte der Unteroffizier dem Bericht zufolge. Hinterher sei dem Jungen ein Dollar "als Lohn" in die Hand gedrückt worden.

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