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Beschäftigte gehen laut DGB immer häufiger krank zur Arbeit

Niedrige Krankenstände

DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach hält die auf ein Rekordtief gesunkenen Krankenstände der Beschäftigten für ein Alarmsignal. "Die niedrige Zahl der Fehltage zeigt nicht, dass die Menschen weniger krank sind, sondern dass sie immer häufiger krank zur Arbeit gehen ", sagte Buntenbach der "Berliner Zeitung". "Den niedrigen Krankenstand als Erfolgsmeldung zu verkaufen, wäre unverantwortlich", meint Buntenbach. Das Bundesgesundheitsministerium hatte zuvor ein weiteres Sinken der krankheitsbedingten Fehlzeiten von Arbeitnehmern bestätigt.

Buntenbach sagte, die niedrigen Krankenstände dürften nicht zu dem Irrglauben verleiten, dass die gesundheitlichen Belastungen in den Betrieben abnehmen. Das Gegenteil sei der Fall. So werde allein die gesetzliche Krankenversicherung durch arbeitsbedingte Erkrankungen mit 15 Milliarden Euro jährlich belastet.

"Alarmierend ist vor allem, dass die Zahl der arbeitsbedingten psychischen Erkrankungen um ein Drittel gestiegen ist", sagte die DGB-Vertreterin. Sie forderte den Ausbau der Gesundheitsprävention in den Betrieben.

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