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2500 Menschen demonstrierten in Karlsruhe gegen Studiengebühren

Studiengebühr-Boykott

Mehrere tausend Menschen haben am Freitag in Karlsruhe gegen die Einführung von Studiengebüren protestiert. Bei der Demonstration unter dem Motto "KarlsRuhe stören!" brachten sie mit Transparenten und Trillerpfeifen ihren Unmut gegen die Gebühren zum Ausdruck, die in Baden-Württemberg ab dem Sommersemester fällig werden. Die Polizei sprach von rund 2500 Teilnehmern. Die Aktion fand vor dem Hintergrund statt, dass das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe vor zwei Jahren sein Gebühren-Urteil fällte. Damit wurde den Ländern der Weg für die Einführung von allgemeinen Studiengebühren frei gemacht.

An den 13 baden-württembergischen Hochschulen läuft derzeit eine Boykottaktion von Studierenden. Die Teilnehmer überweisen dabei ihre Gebühren auf ein Treuhandkonto und nicht an die Unis. Das weitere Vorgehen hängt von der Teilnehmerquote ab.

Unterstützt werden die Proteste von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Der GEW-Landesvorsitzende Rainer Dahlem betonte auf der Kundgebung, Bildung sei "keine Ware" und Studenten seien "keine Kunden". Bildung sei ein Grundrecht, auf das alle Menschen einen grundgesetzlich garantierten Anspruch hätten.

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