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Erhöhte Arzneimittelausgaben vor allem durch Mehrwertsteuer

Der Staat als "Marktpartner"

Nach Einschätzung der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände haben die Grippewelle und vor allem die erhöhte Mehrwertsteuer im Januar die Ausgaben der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) steigen lassen. Rund zwei Milliarden Euro hätte die Kassen für Medikamente ausgegeben. Dies seien 4,6 Prozent mehr als im Januar 2006. Dabei sei "die erhöhte Mehrwertsteuer für den größten Teil der Steigerung verantwortlich". Ohne die Anhebung des Mehrwertsteuersatzes würde der Anstieg nur zwei Prozent betragen.

Im Januar 2007 war der Mehrwertsteuersatz von 16 auf 19 Prozent angehoben worden. "Dies führt künftig zwangsläufig zu einer stärkeren Belastung der Krankenkassen", kommentierte die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände am 28. Februar in Berlin. Der Staat profitiere von der veränderten Mehrwertsteuer durch einen höheren Anteil an der Wertschöpfung, während die Anteile der "anderen Marktpartner" zurückgingen, kritisiert der Verband.

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