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Organisator der Münchner Sicherheitskonferenz wirft Gegnern Verleumdung vor

"Brave Bürger" kein Problem

Der Organisator der Münchner Sicherheitskonferenz, Horst Teltschik, hat Gegnern der Veranstaltung Verleumdung vorgeworfen. Mit Blick auf geplante Demonstrationen gegen das Treffen am kommenden Wochenende sagte Teltschik der "Frankfurter Rundschau": "Wenn ich die Aufrufe lese - sie sind verleumderisch." Seine Kritik beziehe sich nicht "auf brave Bürger, denen es wirklich um Frieden geht", betonte der ehemalige Berater von Bundeskanzler Helmut Kohl (CDU). Sein Problem seien Organisatoren von Protesten, denen es "ausschließlich um die Verleumdung der Konferenz und ihrer Teilnehmer" gehe.

Teltschik wies auch Kritik an der Teilnahme von Waffenlobbyisten an der Sicherheitskonferenz zurück: "Mir ist nicht bekannt, dass die Bundeswehr mit Pfeil und Bogen ausrückt", sagte er. Es sei "auch für Unternehmer wichtig, zu sehen, dass Politik Priorität vor militärischem Einsatz haben muss".

Der Konferenz-Organisator räumte Defizite bei Themen jenseits der reinen Sicherheitspolitik ein. "Themen wie soziale und wirtschaftliche Entwicklung oder Umwelt kommen dann manchmal zu kurz."

An der Konferenz vom 9. bis 11. Februar nehmen unter anderem Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), der russische Präsident Wladimir Putin, US-Verteidigungsminister Robert Gates und der iranische Sicherheitsrats-Chef Ali Laridschani teil. Der linke Europaabgeordnete Tobias Plüger beklagte, dass er nicht teilnehmen dürfe, während seine grüne Kollegin Angelika Beer eingeladen sei.

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