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Merkel spricht mit Juschtschenko über deutsche Energieinteressen

Ukraine

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat bei einem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Viktor Juschtschenko das Interesse Deutschlands an "verlässlichen" Energiebeziehungen hervorgehoben. Bei der Energiesicherheit gehe es vor allem um Verlässlichkeit, sagte Merkel nach dem Gespräch im Kanzleramt am Donnerstag in Berlin. Sie habe hier aber keinen Zweifel an den Bemühungen Juschtschenkos. Der ukrainische Präsident unterstrich, sein Land stehe zu seinen Verpflichtungen im Energiesektor.

Die EU-Ratspräsidentin Merkel kündigte zugleich ein "vertieftes Kooperationsabkommen" der Europäischen Union mit der Ukraine an. Es gebe Gespräche über ein Freihandelsabkommen sowie über Fragen der Visabestimmungen. Merkel sagte, sie werde dazu im Herbst nach Kiew reisen. Zu einem möglichen EU-Beitritt des Landes äußerte sich die Kanzlerin zurückhaltend. Wenn es eine vertiefte Kooperation gebe, könne man sehen, was der nächste Schritt sei.

Juschtschenko sagte, er habe keine Zweifel, dass die Ukraine Mitglied der EU werde. Man brauche aber Zeit, die Grundlagen auszuarbeiten. Zudem habe er Respekt vor den Gefühlen der Europäer hinsichtlich einer weiteren Erweiterung.

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