Massentierhaltung
"Geflügelpest" oder "Vogelgrippe"?
Ein Jahr nach dem Auftreten der Seuche in Deutschland verdichten sich nach Darstellung des NABU die Hinweise auf Übertragungswege innerhalb von Geflügelzucht und -handel. Zum Konzern der infizierten Geflügelfarm im englischen Suffolk, wo in 22 Ställen jeweils 7000 Truthähne gemästet worden seien, gehöre auch die größte Geflügelzucht in Ungarn, Saga Foods. "Es erscheint extrem unwahrscheinlich, dass ein infizierter Wildvogel in die mit höchsten Sicherheitsstandards abgeschotteten Ställe hineingelangen konnte", so Miller. Abgesehen davon gebe es in England bis heute keinen einzigen Nachweis der Viren in der freien Wildbahn.
Auch die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) sehe in der Übereinstimmung der in Ungarn und England aufgetretenen Virenstämme ein deutliches Signal dafür, dass sich die Seuche durch den Transport von Geflügel oder Geflügelprodukten ausgebreitet habe.
Angesichts der Erkenntnisse der vergangenen 12 Monate fordert der NABU ein Ende der sogenannten Wildvogel-Hypothese. "Wir haben die Entwicklungen von Anfang an sehr genau verfolgt und kritisch hinterfragt. Nun ist es höchste Zeit, dass auch die verantwortlichen Behörden die Wege und Umwege innerhalb der industriellen Massentierhaltung genauer durchleuchten", fordert Miller.
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