Putzkolonne im Atomkraftwerk
Angereichertes Uran stammt angeblich aus Kernkraftwerk Würgassen
Der im nordrhein-westfälischen Würgassen gelegene Atommeiler, der dem E.On-Konzern gehört, war 1994 wegen technischer Mängel stillgelegt worden und wird seitdem abgebaut. Nach Angaben der Zeitung sollen Feuerwehrmänner ein Jahr nach Stilllegung des Kernkraftwerkes bereits in einem benachbarten Wald nach Uran gesucht haben, das angeblich vom Betreiber vermisst wurde.
Am Mittwochabend war bekannt geworden, dass Mitarbeiter des niedersächsischen Umweltministeriums am vergangenen Donnerstag 110 Gramm des Kernbrennstoffes Uran im Garten eines Privatmannes aus Lauenförde gefunden hatten. Eine Messung in einem Labor in Hannover soll bestätigt haben, dass es sich bei dem Material tatsächlich um 14 Kügelchen Uran handele, wie sie in Kernreaktoren oder Wiederaufbereitungsanlagen verwendet werden.
Bundesregierung soll Hinweis bekommen haben
Die Bundesregierung hatte offenbar frühzeitig Hinweise auf den möglichen Uranfund in Niedersachsen. Ein Sprecher bestätigte am Donnerstag den Eingang eines Schreibens von einem Privatmann aus Lauenförde (Kreis Holzminden) im Kanzleramt. Der Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sei "eingehend bearbeitet" und anschließend an das Bundesumweltministerium weitergeleitet worden. Das Ministerium habe das Schreiben dann "umgehend" an die zuständigen Landesbehörden übergeben. Nach Angaben des Sprechers gehen monatlich zwischen 4000 und 5000 derartiger Schreiben im Kanzleramt ein.
Eine Probe des radioaktiven Materials soll nun von Experten in Karlsruhe untersucht werden. Das dort ansässige Europäische Institut für Transurane (ITU) teilte am Donnerstag mit, dass eines der 14 in Lauenförde (Kreis Holzminden) sichergestellten Uran-Pellets zur Untersuchung aus Hannover erwartet werde.
Zeige Deinen Kontakten bei Google und Facebook, dass Dir dieser Beitrag gefällt!

Suchmachinenoptimierung
Wir optimieren Ihre Webseite. Mehr relevante Besucher = Mehr Umsatz. Lesen Sie mehr über unsere Stärken
Unterstützen Sie uns, damit wir ohne störende Werbung gelesen werden können. Ihre freie kostenlose Internetzeitung!
Setzen Sie Banner und Links auf Ihre Seite. Bookmarken Sie uns, und helfen Sie so mit der Verbreitung der wichtigen Inhalte.
Wir suchen Journalisten bzw. Autoren, die Lust haben, die Internet-Zeitung ngo-online gemeinsam zu einer starken Alternative zu den Mainstream-Medien aufzubauen. Machen Sie mit ..MITMACHEN
Platzieren Sie
Ihre Werbung hier
- DIE LINKE im Führungschaos | Parteitag Göttingen 2012 Hintergrundbericht
- Erneuerbare-Energien: Solarprogramm für den Iran
- Globalisierung: Occupy gegen den Kapitalismus
- Wellness: Nordic Walking wird Sie begeistern
- Gewerkschaften verhindern Arbeitskampf
- DIE LINKE: Warum Sahra Wagenknecht die Richtige ist
- ESSO: Milliarden mit schwarzen Gold | Profit um jeden Preis
- SPD und Piratenpartei zum Urheberrecht
- Wellness durch Yoga Übungen
- Depression: Symptome, Test und Hilfe bei Depressionen
