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Hundt und Schleyer fordern "wettbewerbsfähige Unternehmensbesteuerung"

Einflussnahme der Wirtschaft

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) trifft sich am 13. März in München mit führenden Wirtschaftsvertretern in München. Die Manager wollen noch einmal auf die konkrete Ausgestaltung der Unternehmenssteuerreform nehmen. Der Generalsekretär des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), Hanns-Eberhard Schleyer, sagte, dieses Thema sei für die Wirtschaft von besonderer Bedeutung. Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt betonte, die Reform sei aus Sicht der Wirtschaft "dringend erforderlich". Deutschland liege mit der Unternehmensbesteuerung im internationalen Vergleich "auf einem unattraktiven Platz", behauptete Hundt im Deutschlandfunk. Damit der Wirtschaftsstandort Deutschland für Investitionen attraktiver werde, "muss hier eine Verbesserung stattfinden". Um die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass der derzeitige Aufschwung weiter anhalte, seien "unverändert wesentliche strukturelle Veränderungen notwendig". Diese Reformen werde er bei dem Gespräch mit Merkel einfordern.

Schleyer sagte, dem Mittelstand "brennt unter den Nägeln, dass die Regelungen für mehr Eigenkapitalbildung und Investitionen bei Personenunternehmen vielfach nicht greifen". Für Existenzgründer werde die Lage sogar verschlechtert.

Bei der Reform gehe es nicht um Steuergeschenke an Unternehmen, sagte Schleyer. Notwendig sei aber "eine international wettbewerbsfähige Besteuerung". Der ZDH-Generalsekretär betonte: "Deutsche Unternehmen sollen im Land investieren, ausländisches Kapital soll stärker nach Deutschland kommen."

Der Mittelstand in Deutschland verfüge über eine zu geringe Eigenkapitaldecke, was auch seine Ursache im Steuerrecht habe. Wenn jetzt die Eigenkapitalbildung steuerlich begünstigt werde, stärke dies die Wettbewerbsfähigkeit und damit die Bestandsfestigkeit der Betriebe. "Eine solche Steuerreform sichert und schafft Arbeits- und Ausbildungsplätze - nicht zuletzt im Mittelstand", so Schleyer.

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