"Griffel herauslassen"

Schösser begründet erneut Ausladung von SPD-Rednern bei Mai-Kundgebungen

Bayerns DGB-Chef Fritz Schösser hat die Ausladung von Rednern der SPD bei mehreren Mai-Kundgebungen des DGB erneut verteidigt. "Man muss auch mal mit solchen Maßnahmen deutlich machen, dass es nicht geht, auf Veranstaltungen den Menschen zu versprechen, dass man sich für sie einsetzt, und auf der anderen Seite Gesetze zu beschließen, mit denen man eher das Gegenteil bewirkt", betonte Schösser am Montag im Bayerischen Rundfunk.

Es gehe auch nicht darum, Redner aus der Linkspartei einzuladen. Der DGB sei "keine Beteiligungs-GmbH für Parteien", sagte Schösser. Sie sollten "vernünftigerweise ihre Griffel aus der Gewerkschaftsbewegung und aus großen Verbänden herauslassen". Grund für die Ausladung der SPD-Redner war deren Zustimmung zur "Gesundheitsreform" sowie zur Rente mit 67.

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