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"Der Iran ist von US-amerikanischen Militärbasen zu Land und zur See umzingelt"

Warnung vor Angriffskrieg

Das Komitee für Grundrechte und Demokratie warnt vor den Folgen der Festnahme von 15 britischen Soldaten durch den Iran. Gleichgültig, ob die Festnahme in iranischen oder irakischen Gewässern erfolgte, erhöhe sich dadurch die Gefahr eine Angriffskrieges gegen den Iran, fürchtet der friedenspolitische Sprecher des Komitees, Andreas Buro. "Der Iran ist von US-amerikanischen Militärbasen zu Land und zur See umzingelt. In Israel werden bereits Übungen für einen Angriff auf den Iran betrieben. Die kriegerische Rhetorik beider Nuklearmächte ist außerordentlich bedrohlich und gibt zu größter Sorge Anlass, dass ein weiterer Krieg in Nah- und Mittelost vom Zaun gebrochen werden könnte", so Buro.

Die Festnahme der britischen Soldaten könnte laut Buro "zum fadenscheinigen Anlass für einen solchen, längst geplanten Angriff genommen werden". Auch der jüngste Libanon-Krieg habe als Anlass die Festnahme von zwei israelischen Soldaten gehabt. Dies habe dann "zur Zerstörung großer Teile des Libanons durch Israels Streitkräfte" geführt.

Der jüngste Angriff der USA und Großbritanniens auf den Irak "hatte lügenhafte Behauptungen über Massenvernichtungswaffen zum Anlass", so Buro und verweist weiterhin auf den Auslöser des Vietnam-Krieges: Der so genannte "von Geheimdiensten erfundene Tonkin-Zwischenfall" habe zur katastrophalen Bombardierung Vietnams durch die USA geführt, unter deren Folgen das vietnamesische Volk noch heute leide.

Buro befürchtet nun katastrophale Folgen Folgen bei einem Angriffs auf den Iran. Er vermutet, dass dabei nicht nur punktgenau Atomanlagen beschossen werden würden, "sondern auch die Infrastruktur und die militärischen Einrichtungen des Landes. Ein Massenmord wäre vorgezeichnet." Angesichts dieser weitreichenden Bedrohungen, die nicht nur Nah- und Mittelost zu tiefst gefährden würden, gehe es darum, jeden "Vorwand" zu vermeiden, der "der scheinbaren Rechtfertigung eines Krieges" dienen solle.

"Wir fordern deshalb aus friedenspolitischen Gründen von der iranischen Regierung die sofortige Freilassung der inhaftierten britischen Soldaten" so Buro. "Unabhängig davon fordern wir die US-Administration auf, die im Irak festgenommenen iranischen Diplomaten freizulassen.

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