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Wowereit ist bereits bei der Rente mit 70

"Flexiblere Regelungen"

Angesichts des demografischen Wandels denkt Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) unter anderem über ein höheres Renteneintrittsalter nach. "Wir streiten derzeit über die Rente mit 67", sagte der Politiker am 23. April in Berlin laut einem vorab veröffentlichten Redemanuskript. "Aber warum denken wir nicht darüber nach, ob vielleicht eine Rente mit 70 dann möglich ist, wenn der Beschäftigte ab 60 zehn Jahre lang halbtags arbeitet?" So könnte weiter auf das Erfahrungswissen gebaut und den Menschen signalisiert werden: "Eure Kraft wird weiter gebraucht", so Wowereit.

Eine Mehrheit der deutschen Manager rechne damit, dass der Führungs- und Fachkräfte-Engpass eine der größten Bremsen für das Unternehmenswachstum der nächsten Jahre sein werde. Quer durch die Republik befürchteten die Personalchefs angeblich einen "gigantischen Verlust" an Erfahrungswissen im Unternehmen, so Wowereit.

"Immer deutlicher wird, dass wir uns mit der Methode Frühverrentung weder wirtschafts- noch arbeitsmarktpolitisch einen Gefallen tun", meint der SPD-Politiker: "Deshalb plädiere ich eindringlich für flexiblere Regelungen beim Renteneintritt."

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