headerquote

Seite 1 bei Google kann so einfach sein.

unabhängige Autoren mit eigener Meinung

Deutsche Bank bestimmt den Kurs bei Siemens

Kleinfeld zurückgetreten

Der Siemens-Vorstandsvorsitzende Klaus Kleinfeld hat am 26. April seinen Rücktritt angekündigt. Er habe dem Aufsichtsrat mitgeteilt, dass er für die anstehende Verlängerung seines Ende September auslaufenden Vertrages nicht mehr zur Verfügung stehe, teilte Siemens gestern mit. Kleinfeld begründete seinen Entschluss mit den laufenden Diskussionen im Aufsichtsrat darüber, die Vertragsverlängerung erneut zu verschieben. Im Aufsichtsrat trafen die Lager der Kleinfeld-Gegner und seiner Unterstützer aufeinander. An der Spitze der Aufsichtsräte, die Kleinfelds Vertrag offenbar nicht verlängern wollten, stand Josef Ackermann, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank.

Als Befürworter einer Verlängerung galt dagegen auf der Kapitalseite Albrecht Schmidt, der ehemalige Vorstandssprecher der Hypo-Vereinsbank, schreibt die "Frankfurter Allgemeine Zeitung".

Die Schmiergeld-Affäre bei Siemens weitet sich vermutlich noch mehr aus. Die internen Untersuchungen hätten ergeben, dass es deutlich mehr "bedenkliche" Zahlungen als die bisher bekannten 420 Millionen Euro gebe, teilte das Unternehmen am 26. April in München mit.

Zeige Deinen Kontakten bei Google und Facebook, dass Dir dieser Beitrag gefällt!