Verdacht auf Kartellabsprachen

Durchsuchungen des Bundeskartellamtes beim Chemiegroßhandel

Das Bundeskartellamt ist am 26. April mit einer Durchsuchungsaktion dem Verdacht nachgegangen, dass Unternehmen der Chemiegroßhandelsbranche wettbewerbsbeschränkende Absprachen getroffen haben. Das Bundeskartellamt ermittelt insbesondere wegen des Verdachts von Preis-, Quoten- und Kundenabsprachen beim Vertrieb von Chemiehandelsprodukten.

Die Kartellbehörde durchsuchte eigenen Angaben zufolge Geschäftsräume von 14 Chemiegroßhandelsunternehmen, zum Teil an mehreren Standorten. Außerdem wurden 5 Wohnungen von "verdächtigen Personen" überprüft. Der Einsatz umfasse insgesamt 24 Durchsuchungsobjekte und werde von der Kriminalpolizei unterstützt.

Parallel zu den Durchsuchungen in Deutschland fänden in Frankreich entsprechende Maßnahmen durch die dortige Wettbewerbsbehörde statt.

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