Vorbereitung auf Auslandseinsätze

Luftwaffeninspekteur verteidigt Pläne für "Bombodrom"

Der Inspekteur der Luftwaffe, Klaus Peter Stieglitz, hat die Pläne für einen Bombenabwurfplatz in der brandenburgischen Kyritz-Ruppiner Heide verteidigt. Die Bundeswehr werde zunehmend zur Krisenbewältigung und im Kampf gegen den internationalen Terrorismus eingesetzt, sagte Stieglitz am Dienstag im RBB-Inforadio. Auf diese Einsätze müsse sich die Armee entsprechend vorbereiten. Das müsse auch innerhalb Deutschlands möglich sein.

Das 12.000 Hektar große Gelände bei Wittstock sei für die Übungen besonders gut geeignet, sagte der Luftwaffeninspekteur. Aufgrund der Größe des Flugplatzes und der Entfernung zu umliegenden Gemeinden sei dort ein Übungsbetrieb möglich wie nirgendwo sonst.

Eine Einschränkung für Wirtschaft und Tourismus in der Region könne er nicht erkennen, sagte Stieglitz. Es gebe auch andere Luft-Boden-Schießplätze, auf denen die Luftwaffe geübt habe. Dort sei kein Zusammenhang zwischen Tiefflügen und touristischer Entwicklung festgestellt worden.

Gegen die Wiederinbetriebnahme des früheren Truppenübungsplatzes in der Kyritz-Ruppiner Heide wehren sich zahlreiche Gemeinden, Bürgerinitiativen und Tourismusunternehmen.

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