Niedriglohnsektor
SPD-Bundestagsfraktion soll Zeitarbeitskräfte zu Armutslöhnen beschäftigen
Wie das Magazin weiter berichtet, wendet die beauftragte Zeitarbeitsfirma einen Tarifvertrag des Christlichen Gewerkschaftsbundes an, den SPD-Politiker gemeinhin als "nicht satisfaktionsfähig" bezeichnen. Derzeit treten die Sozialdemokraten innerhalb der großen Koalition für einen gesetzlichen Mindestlohn in der Zeitarbeitsbranche von 7,15 Euro (West) und 6,22 Euro (Ost) ein.
Hire and Fire - Kurzzeitige Beschäftigung von zwei Wochen bis zu drei Monaten
Die zuständige Berliner SPD-Fraktionsgeschäftsführerin Ute Kumpf teilte mit, dass von Seiten der Fraktion seit Anfang 2007 mit der Zeitarbeitsfirma verhandelt werde, um höhere Löhne zu erreichen. Diese Gespräche würden - ihrer Einschätzung nach - zu einer Lohnerhöhung von 7,50 Euro führen. Bereits die derzeit gezahlte Entlohnung liege über dem von der SPD für den Bereich geforderten Mindestlohn von 6,22 Euro, da die beauftragte Zeitarbeitsfirma ihren Sitz im Osten Berlins habe.
Auch würden Mitarbeiter der Zeitarbeitsfirma nur in Ausnahmefällen, etwa bei Krankheit oder Mutterschutz, beschäftigt. Derzeit seien es vier. In der Regel handele es sich um kurzzeitige Beschäftigung von zwei Wochen bis zu drei Monaten.
Die Gewinnspanne für das Zeitarbeitsunternehmen ist offenbar beträchtlich. Den Angaben nach zahlt die Fraktion dem Unternehmen einen Stundensatz von 17,33 Euro.
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Am 25. Mai. 2007 unter:
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« Versammlungsverbot für G8-Sternmarsch gekippt
Finanzminister wollen an Sparkurs für die Bevölkerung festhalten »

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