Kampfflugzeug

Angeblich noch keine Ergebnisse bei Prüfung der "Tornado"-Unfälle

Die Ursachen für die zwei "Tornado"-Unfälle in Afghanistan und der Schweiz sind angeblich weiter unklar. Wie eine Sprecherin des Verteidigungsministerium am 2. Mai in Berlin mitteilte, könnten die Untersuchungen "noch mehrere Wochen" dauern. Grund sei, dass bei der Prüfung der Umstände "Genauigkeit vor Geschwindigkeit" gehe.

In Afghanistan war es zwei Wochen nach Beginn des Einsatzes deutscher "Tornado"-Aufklärungsjets am 28. April zu einem ersten Zwischenfall gekommen. Bei der Rückkehr des "Recce-Tornados" von einem Einsatzflug war bei der Landung in Mazar-i-Sharif das Bugfahrwerk "eingeknickt" und beschädigt worden. Die Besatzung - ein Pilot und ein Waffensystemoffizier - blieben unverletzt.

Am 12. April war ein "ECR-Tornado" in der Nähe von Bern verunglückt. Das aus Korsika kommende Flugzeug hatte in Emmen aufgetankt und war bei Lauterbrunnen im schweizerischen Kanton Bern abgestürzt. Dabei kam der Pilot ums Leben. Sein Waffensystemoffizier überlebte leicht verletzt.

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