Aufsichtsratsvorsitz

BDA-Hauptgeschäftsführer Göhner legt Bundestagsmandat nieder

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhard Göhner legt mit Ablauf der letzten Sitzungswoche vor der Sommerpause sein Mandat nieder. Göhner, der auch Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) ist, begründete dies am Dienstag mit der Übernahme des Aufsichtsratsvorsitzes einer nicht-börsennotierten Aktiengesellschaft. Diese Aufgabe sei mit dem Mandat unvereinbar. Göhner behauptete, dass seine Entscheidung keinerlei politische Gründe und nicht im Zusammenhang mit seiner Tätigkeit beim BDA stehe. Für die Doppelfunktion war Göhner immer wieder kritisiert worden.

Der 54-Jährige betonte, maßgeblich für seinen Schritt sei allein die Übernahme des Aufsichtsratsmandates im Juli und weiterer unternehmerischer Aufgaben im Herbst dieses Jahres.

Auf die Sitzverteilung im Bundestag hat das Ausscheiden von Göhner keine Auswirkung. Er war über die Landesliste ins Parlament eingezogen. Für Göhner rückt Cajus Julius Caesar nach. Der 56-Jährige gehörte dem Bundestag bereits von 1998 bis 2005 an.

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