Andere Journalisten ausgeschlossen
Redakteur erhält nun doch Gipfel-Akkreditierung
Wilhelm und ein Sprecher des Bundesinnenministeriums sagte, dass wie bei Großveranstaltungen üblich standardisierte Sicherheitsüberprüfungen von Beteiligten vorgenommen würden. Die Federführung der Überprüfungen liege beim Bundeskriminalamt (BKA).
Lee betonte, auch nach der neuerlichen Anerkennung der Akkreditierung seien ihm keine Gründe für die zwischenzeitliche Ablehnung genannt worden. Beim Verfassungsschutz sei von einer "Panne" die Rede gewesen. Lee selbst verglich die Maßnahme mit den Razzien vor rund zwei Wochen gegen G8-Protestgruppen. Mit der Verweigerung der Akkreditierung sei das BPA jetzt "eindeutig übers Ziel hinausgeschossen".
20 Anträge auf Akkreditierung zum Pressezentrum abgelehnt
Laut Bundespresseamt wurden von 4700 Anträgen auf Akkreditierung zum Pressezentrum des G8-Gipfels etwa 20 abgelehnt, darunter auch jene einer freien Fotografin aus Hamburg, eines freien Kameramanns und eines polnischen Journalisten. Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) forderte, dass auch in den anderen Ablehnungsfällen die Zulassungen rasch erteilt werden müssten.
Die medienpolitische Sprecherin der Grünen, Grietje Bettin, sagte, Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mache sich unglaubwürdig, wenn sie im Ausland Menschenrechte einklage, "im Inland aber missliebige Journalisten an ihrer Arbeit hindert".
Wilhelm behauptete, dass keine politischen Gesichtspunkte zu Ablehnungen führen würden. Dem Bundespresseamt liege daran, dass auch eine kritische Berichterstattung als "Salz der Demokratie" möglich sei, sagte er.
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Am 01. Jun. 2007 unter:
politikStichworte:
« Polizei stellt wegen G8-Gipfel Kinderfahrräder sicher
Innenminister unterzeichnen Abkommen zu digitalem Polizeifunk »
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