"Verdacht"

Bundesanwaltschaft durchsucht elf Objekte in Norddeutschland

Zur Aufklärung einer Serie von Brandanschlägen haben Bundesanwaltschaft und Polizei am Mittwoch elf Objekte in Schleswig-Holstein und Hamburg durchsucht. Die Aktion stehe im Zusammenhang mit Ermittlungen wegen des "Verdachts" der Bildung einer terroristischen Vereinigung, sagte eine Sprecherin der Bundesanwaltschaft in Kiel auf ddp-Anfrage. Dabei handele es sich um sieben Objekte in Bad Oldesloe (Kreis Stormarn) und vier im Hamburger Stadtgebiet. Im Fokus der Ermittler stünden neun Personen aus der militanten linksextremistischen Szene.

Die Durchsuchungen hätten nichts mit der bundesweiten Razzia Anfang Mai im Vorfeld des G8-Gipfels zu tun, betonte die Sprecherin. Ziel sei vielmehr die Aufklärung dreier Brandanschläge in der Zeit von 2002 bis 2006 in Norddeutschland. Bundesanwaltschaft und Polizei erhoffen sich von der Aktion die Sicherstellung von Beweismaterial zu diesen Taten.

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