"Zwei-Klassen-Entschädigung"
Opferverbände kritisieren Ehrenrente für frühere DDR-Häftlinge
"Das ist für viele Menschen kaum vermittelbar, von denen die meisten inzwischen schon sehr betagt sind", sagte er. Zudem bleibe eine riesige Gerechtigkeitslücke zu den Renten der ehemaligen SED- und staatlichen Funktionsträger. "Dafür werden jährlich fast vier Milliarden Euro ausgegeben, Tendenz steigend übrigens. Für die SED-Opferrente sind es um die 100 Millionen Euro", sagte Stein.
Wenn die Opferrente nur in so kleinem Rahmen umgesetzt werde, müsse wenigstens der Etat der Häftlingshilfe-Stiftung aufgestockt werden. "Wenn die Stiftung richtig helfen soll, werden jährlich etwa zehn Millionen Euro benötigt", sagte er.
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Am 13. Jun. 2007 unter:
politikStichworte:
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