EnBW & Forschungszentrum Karlsruhe

Baden-Württemberg richtet Forschungsverbund für Kerntechnik ein

Die baden-württembergische Landesregierung setzt weiter auf die Atomenergie und will hierfür die Kernforschung vorantreiben. Wie Ministerpräsident Günther Oettinger und Landeswissenschaftsminister Peter Frankenberg (CDU) am 19. Juni in Stuttgart mitteilten, werden die Kompetenzen auf diesem Gebiet künftig im "Südwestdeutschen Forschungs- und Lehrverbund Kerntechnik" gebündelt. Beteiligt sind das Forschungszentrum Karlsruhe, die Universitäten Karlsruhe, Stuttgart und Heidelberg sowie die Fachhochschulen Ulm und Furtwangen.

Das Land werde weiter auf die "sichere Kerntechnik" angewiesen sein, um den wachsenden Energiebedarf zu decken, so Oettinger und Frankenberg. "Kernforschung auf international höchstem Niveau" sei deshalb "auch in Zukunft unverzichtbar". Den neuen Forschungsverbund werteten die Politiker als "ein klares Bekenntnis zur Kernforschung und zur Kernenergie".

In dem Forschungsverbund sollen die kerntechnischen Aktivitäten der beteiligten Einrichtungen miteinander vernetzt werden. Kooperationspartner aus der Wirtschaft wird der Energiekonzern EnBW sein, der in Baden-Württemberg mehrere Atomkraftwerke betreibt.

Zeige Deinen Kontakten bei Google und Facebook, dass Dir dieser Beitrag gefällt!