Geldsammlungen

Verteidigung im Münchner Terrorprozess fordert Freispruch

Im Terrorprozess vor dem Oberlandesgericht München hat die Verteidigung am 28. Juni Freispruch für den zweiten Angeklagten gefordert. Dem 35-jährigen Farhad A. wird von der Bundesanwaltschaft vorgeworfen, Mitglied in einer ausländischen terroristischen Vereinigung gewesen zu sein und gegen das Außenwirtschaftsgesetz verstoßen zu haben. Die Ankläger hatten vor einer Woche eine Freiheitsstrafe von sechs Jahren gefordert.

Der gebürtige Iraker sei Mitglied der Organisation Ansar Al Islam gewesen und habe diese durch monatliche Geldsammlungen unterstützt. Dieses Geld soll dazu gedient haben, Terroranschläge im Irak zu finanzieren.

Der Prozess hatte vor rund einem Jahr begonnen. Anfang Juni hatte das Oberlandesgericht beschlossen, die Verhandlungen getrennt weiter zu führen. Im ersten Prozess wurde der Angeklagte Dieman I. am Montag zu drei Jahren und drei Monaten Haft verurteilt.

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