Altersarmut
Deutschland ist Schlusslicht bei Rentenleistungen für Geringverdiener
Grund sei, dass die Leistungen im Gegensatz zu den meisten OECD-Ländern linear an das Einkommen gekoppelt seien. Deutschland solle "der Rentenentwicklung für Geringverdiener besondere Aufmerksamkeit schenken und einem Anstieg der Altersarmut vorbeugen", sagte die Rentenexpertin der Organisation, Monika Queisser.
Das künftige Rentenniveau für eine Standarderwerbsbiografie mit 45 Beitragsjahren sank in Deutschland laut OECD im Zuge der jüngsten Rentenreformen von 48,7 auf 39,9 Prozent des Bruttoeinkommens.
Damit habe sich das Rentenniveau weiter vom OECD-Durchschnitt entfernt. Im OECD-Mittel würde ein 20-jähriger Durchschnittsverdiener, der heute seine Erwerbsbiografie beginnt, 58,7 Prozent seines Bruttoverdienstes als Rente erhalten.
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Am 08. Jun. 2007 unter:
politikStichworte:
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