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Prozess wegen Brandanschlags auf Asylbewerberunterkunft

"Versuchter Mord"

Ein halbes Jahr nach dem Brandanschlag auf ein überwiegend von Afrikanern bewohntes Asylbewerberheim in Sangerhausen müssen sich die mutmaßlichen Täter vor Gericht verantworten. Am 26. Juni werde vor dem Landgericht Halle der Prozess eröffnet, kündigte ein Gerichtssprecher am Donnerstag an. Den heute 21, 24 und zwei 26 Jahre alten Angeklagten wird versuchter Mord sowie besonders schwere Brandstiftung zur Last gelegt.

Nach einer Party in der Neonazi-Szene sollen sie am 6. Januar gegen 5.00 Uhr in Sangerhausen die Asylbewerberunterkunft mit drei Molotow-Cocktails in Brand gesetzt haben. Die Anklage geht davon aus, dass die Tat aus Rache für einen bereits länger zurückliegenden Angriff eines dort wohnenden Asylbewerbers auf einen der Angeklagten begangen wurde. Zudem sei die Tat aus einer ausländerfeindlichen Gesinnung heraus geschehen.

Die Bewohner der Asylbewerberunterkunft konnten sich rechtzeitig ins Freie retten, der Feuerwehr gelang es, den Brand zu löschen. Es wurde niemand verletzt.

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