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Illertissener Kühlhausbetrieb wird nach Fleischskandal geschlossen

Fortgesetzte Verstöße

Dem mehrfach in den Gammelfleischskandal verwickelten Kühlhaus im schwäbischen Illertissen wird von der Regierung von Schwaben komplett der Betrieb untersagt. Nach fortgesetzten Verstößen der ursprünglichen Firmenleitung war einer Nachfolgefirma unter strengen Auflagen eine befristete neue EU-Zulassung erteilt worden, doch es gab weitere Verstöße. Wegen Problemen bei der Wareneingangskontrolle sowie nur lückenhaft nachgewiesenem Warenfluss widerrief die Regierung daraufhin am 11. Juli die Betriebsgenehmigung.

Regierungsvizepräsident Josef Gediga sagte dem Rundfunksender Antenne Bayern, dass es "keine andere Möglichkeit für die Aufsichtsbehörde gegeben" habe, als den kompletten Widerruf der erst vor kurzem erteilten EU-Zulassung. Die Sicherheit der Lebensmittel und somit der Verbraucher habe Vorrang vor Firmeninteressen, sagte er.

Dem Kühlhausbetrieb wird künftig auch die Einlagerung von Fremdfleisch untersagt, die bislang genehmigt war. Zwei Wochen hat die Firma nun Zeit, die Kühllager komplett zu räumen. Sollte dann noch Fleisch gelagert sein, darf es nicht mehr verkauft werden.

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