Mehrwertsteuer-Erhöhung

Steuerzahler arbeiten ab 13. Juli wieder für das eigene Portmonee

Ab 13. Juli arbeiten nach Darstellung des Bundes der Steuerzahler (BdSt) die Deutschen wieder für das eigene Portmonee. Der so genannte Steuerzahler-Gedenktag, ab dem der Durchschnittsbürger nach Berechnungen des Verbandes sein Steuer- und Abgabensoll geleistet hat, verschiebt sich damit gegenüber dem Vorjahr um acht Tage nach hinten. Insgesamt behalte der Staat in diesem Jahr vom Einkommen der Bürger und Betriebe laut BdSt 53 Prozent ein, das sei rund ein Prozentpunkt mehr als im Vorjahr.

Daraus ergebe sich rechnerisch, dass das gesamte bis zum 13. Juli erwirtschaftete Einkommen an Bund, Länder und Gemeinden abgeführt wird. Erst ab Punkt 11.40 Uhr werde wieder in die eigenen Tasche gewirtschaftet.

Als Gründe für die stärkere Belastung der Bürger nennt der Steuerzahlerbund vor allem die Mehrwertsteuererhöhung, Abstriche bei der Pendlerpauschale sowie die Kürzung des Sparerfreibetrags.

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