3600 Euro
Früherer Leipziger Kämmerer Kaminski zu Geldstrafe verurteilt
Kaminski war vorgeworfen worden, er habe sich in den Jahren 2001 und 2002 von einer Leipziger Brauerei zwei Reisen zum Sechs-Tage-Rennen nach Berlin bezahlen lassen. Die Stadt Leipzig hatte damals versucht, selbst ein solches Sportereignis zu organisieren. Kaminski sollte dazu in Berlin Kontakte knüpfen.
Während des Prozesses hatte der ehemalige Leipziger Oberbürgermeister und heutige Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) als Zeuge erklärt, er hätte die Dienstreise Kaminskis nicht bewilligt, wenn er gewusst hätte, dass die Ticket- und Hotelkosten für Kaminski von einer Brauerei übernommen werden.
Kaminski war im Dezember 2004 von seinem Posten abgewählt worden. Neben den Vorwürfen im Zusammenhang mit dem Sechs-Tage-Rennen waren auch Unregelmäßigkeiten bei seinem Wahlkampf 1998 und bei der Sanierung des Alten Rathauses öffentlich geworden.
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