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Huber spricht von "letzter Chance für den Transrapid

Lobbyarbeit für Siemens & ThyssenKrupp

Im August will Bayerns Wirtschaftsminister Erwin Huber (CSU) mit Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) über den Bau der umstrittenen Transrapid-Strecke zwischen Münchner Hauptbahnhof und Flughafen verhandeln. Zügig solle im Anschluss bei einem Treffen zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) alles klar gemacht werden, berichtet die "Passauer Neue Presse". Huber sagte dem Blatt: "Entweder gibt es einen Durchbruch, oder das Projekt wird endgültig beerdigt." Er spricht von der "letzten Chance" für die von Siemens und ThyssenKrupp entwickelte Technik in der Heimat.

Der Unions-Verkehrsexperte Dirk Fischer (CDU) hält den Zeitpunkt mit Blick auf die Haushaltsplanung für zu spät. Das Projekt könne nur mit mehr Geld aus Berlin realisiert werden, sagte Fischer der Zeitung: "Ich befürchte, der Bund spielt auf Zeit, um es am Ende scheitern zu lassen."

Der Verkehrsexperte der SPD-Bundestagsfraktion, Uwe Beckmeyer, sagte dem Blatt: "Wir wollen bis zu 50 Prozent finanzieren." Das hieße 925 Millionen Euro, bei angenommenen Kosten von 1,85 Milliarden. "Darüber hinaus ist Bayern gefordert, sich zu äußern."

Doch auch im bayerischen Wirtschaftsministerium ist von 50 Prozent Bundesanteil die Rede die Prämisse "bis zu" ist allerdings nicht das Vokabular der Wahl: "Unsere Forderung heißt: 50 Prozent plus X", sagte Huber. 185 Millionen Euro hat die Deutsche Bahn zugesagt, Bayern bisher 300 Millionen.

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