Preissteigerungen

Gemeindebund lehnt "Hartz IV"-Erhöhung ab

Forderungen nach einer Erhöhung des Arbeitslosengeldes II wegen der Preissteigerungen bei Nahrungsmitteln stoßen beim Deutschen Städte- und Gemeindebund auf Ablehnung. Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg warnte in der "Neuen Osnabrücker Zeitung" diesbezüglich vor "Schnellschüssen". Bürger mit niedrigem Einkommen könnten auch nicht bei jeder Preiserhöhung von ihrem Arbeitgeber mehr Lohn verlangen. Schließlich habe auch beim Rückgang der Kosten für Telekommunikation und Textilien niemand eine Senkung von "Hartz IV" gefordert.

Als "verlogen" und "unsäglich" bezeichnete Ulrich Maurer, Mitglied im Linke-Parteivorstand, die Forderungen aus SPD und Grünen nach mehr Geld für "Hartz IV"-Empfänger. Seine Partei fordere seit langem eine Erhöhung des Satzes auf 420 Euro, da der aktuelle Satz den Bedürfnissen der Empfänger nie entsprochen habe. Derzeit beträgt der Satz 347 Euro.

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