Fragen nach exklusiven Hobbys

Teile des Hamburger "Hartz IV"-Fragebogens zurückgezogen

Hamburgs Wirtschaftssenator Gunnar Uldall (CDU) hat die kritisierten Teile des von der Hamburger Wirtschaftsbehörde in Auftrag gegebenen Fragebogens für "Hartz IV"-Empfänger zurückgezogen. "Der umstrittene Fragebogenteil ist nach unserer Überprüfung nicht plausibel", sagte Uldall am 29. August. Er sei nicht relevant für die gewünschten Erkenntnisse, wie Arbeitslose schneller vermittelt und finanzielle Mittel besser eingesetzt werden könnten.

Der seit Mai an rund 3000 "ARGE-Kunden" verschickte Fragebogen war in die Kritik geraten, weil er beispielsweise Fragen nach exklusiven Hobbys, exotischen Gerichten oder Tarotkarten enthielt. Diese Fragen werden nun von der Auswertung ausgeschlossen. Zudem wird die Aktion nicht fortgeführt.

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