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Sarkozy will Atomkraft als Teil einer europäischen Energiepolitik

Treffen mit Merkel

Der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy hat sich dafür ausgesprochen, die Kernkraft zu einem festen Bestandteil einer gemeinsamen europäischen Energiepolitik zu machen. Das machte Sarkozy am 10. September nach einem Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in Meseberg bei Berlin deutlich. Er sagte: "Atomenergie ist die Energie der Zukunft."

Eine gemeinsame Energiepolitik der 27 EU-Mitgliedsstaaten will Sarkozy nach eigenen Worten zum Thema der französischen EU-Ratspräsidentschaft im zweiten Halbjahr 2008 machen. Dabei solle es auch um die Einbeziehung der erneuerbaren Energien gehen, versicherte der französische Präsident. "Es geht nicht um ein Entweder-Oder, sondern um eine Verbindung der beiden Energieformen."

Sarkozy fügte mit Blick auf den deutschen Weg eines Ausstiegs aus der Atomkraft hinzu, jedes Land sei frei, selbst zu entscheiden. Allerdings könne es sich Europa seiner Auffassung nach "nicht leisten", auf Atomenergie zu verzichten. Denn die Windkraft als Alternative werde für eine Versorgungssicherheit ganz Europas nicht ausreichen.

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