Stützpunkt Spangdahlem

Anschlagsdrohung gegen US-Airbase

Nach Angaben der Polizei soll ein Unbekannter am 10. September einen Anschlag gegen den US-Luftwaffenstützpunkt Spangdahlem in der Eifel angedroht haben. Nach der Bombendrohung sind offenbar die Sicherheitsvorkehrungen an den amerikanischen Einrichtungen in Rheinland-Pfalz verstärkt worden. Die Zufahrt wurde am Dienstag, dem sechsten Jahrestag der Anschläge vom 11. September 2001, weiträumig abgeriegelt. Auch die deutsche Polizei verstärkte ihre Patrouillenfahrten in der Region. Die Hintergründe der Drohung waren zunächst völlig unklar.

Nach Einschätzung von Innenminister Karl Peter Bruch (SPD) kann bislang nichts ausgeschlossen werden. Es könne sich bei dem Anruf um eine ernst gemeinte Drohung, um ein Ablenkungsmanöver oder auch um einen bloßen Trittbrettfahrer handeln. Eine Sprecherin der US-Streitkräfte sagte, man nehme die Drohung sehr ernst.

Nach Angaben eines Polizeisprechers in Trier war in dem Drohanruf von "Bomben" die Rede. Der Unbekannte habe direkt bei der Airbase angerufen und damit gedroht, mit mindestens vier Komplizen den Stützpunkt anzugreifen.

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